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Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley

geschrieben von Franky63 
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
16. September 2014 15:05
Je nach Trainingszustand und Jahreszeit pendel ich so um die 70 kg, nach dem Winter zuletzt auch mal um die 75 kg. Das sind Gewichte knapp oberhalb der bis ca. 65 kg ausgelegten Jugend- oder Schülerboote. Weniger Bootsvolumen ist bei Paddlergewichten in der 60er und 70er kg-Klasse m.E. zweckmäßig und angenehm, um die von dem Konstrukteur dem Bootsrumpf mitgegebenen jeweiligen Designvorzüge nutzen zu können, da das Boot ansonsten mehr auf dem als im Wasser schwimmt. Mein erstes Tourenkajak war ein Neumann Rasmus, der im Nachhinein für mich zu Großvolumig war und der mich in Unkenntnis dieser Tatsache lange Zeit vom Paddeln abgehalten hat.
Meiner Beobachtung nach ist in Dänemark die Zuordnung des zum Paddlergewicht passenden Bootes auch bei den Hobbysportlern quasi Paddler-Grundwissen. In Deutschland scheint mir das Thema eher nicht so deutlich kommuniziert zu werden.
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
16. September 2014 15:52
@ Wackelpeter

Zitat
Du schreibst:
Meiner Beobachtung nach ist in Dänemark die Zuordnung des zum Paddlergewicht passenden Bootes auch bei den Hobbysportlern quasi Paddler-Grundwissen. In Deutschland scheint mir das Thema eher nicht so deutlich kommuniziert zu werden.

Dieses kommt allerdings auf die Sparte des Kanusports an.

Innerhalb des Kanuslaloms werden die Boote z. B. auf eine Gewichtstoleranz von ca. 10kg Körpergewicht angefertigt (Bsp. 60-70, 70-80, 75-85kg).

Die Unterschiede zwischen einem passenden, sowie einem mit zu geringem bzw. mit zu großem Volumen ausgestatteten Boot sind hierbei wirklich sehr deutlich spürbar.

Letztendlich gleicht es der spannenden Aufgabe, das zu seinem Einsatzbereich, Kraftverhalten und Stil passende Paddel zu finden, um im Rahmen der persönlichen Voraussetzungen und Gegebenheiten möglichst effizient unterwegs zu sein.


VG
Franky
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
16. September 2014 22:38
Franky63 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Dieses kommt allerdings auf die Sparte des
> Kanusports an.

Du hast natürlich Recht, ich hatte das zu allgemein formuliert.
Ambitionierte Sportler und "aufwärts" setzen sich natürlich auch in Deutschland intensiv mit dem zu ihnen passenden Sportgerät auseinander.
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
03. November 2014 17:26
Hallöchen liebe Sportkameraden,

im zweiten Anlauf hat, dank des tollen Service von Michael Gußer und Peter John, mit der Nelo Viper 48 zwischenzeitlich eine "hübsche Portugiesin" den Weg auf unseren schönen Baldeneysee gefunden. smiling smiley

Während in den zurückliegenden drei und den anstehenden ca. vier Wochen gänzlich andere (bauliche) Aufgaben/Maßnahmen als der geliebte Kanusport meine insgesamt knappe Freizeit ausfüllen gelang es mir bisher zweimal mit ihr aufs Wasser zu gehen.

Die ersten Eindrücke sind durchaus sehr positiv.

Wobei ich jedoch noch keinen aussagekräftigen Fahrbericht erstellen möchte. Auch wenn eine liebe SKFlerin und zwei SKFler mich bereits darum baten. Sorry, aber hierzu fehlt zu viel an der aufgrund verschiedener Umstände verminderten Physis.

Das Stabilitätsranking, meiner für´s flotte Fahren eingesetzten K1, lässt sich jedoch bereits mit gutem Gefühl erweitern:

- Fix-Fax SL
- Neumann Coastfighter
- Lettmann Streamliner S
- Neumann Escape
- Nelo Viper 48
- Nelo Viper 51
- Plastex Swift / Kape 46 (baugleich)
- Bako Escape Pro / Kape Spirit 51 (baugleich)


VG an alle SKFler/innen
Franky
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
05. November 2014 18:35
Ach Franky,
auch wenn du nicht so ganz in Topform bist - für ein Foto von der portugiesischen Schönheit wirds doch gelegentlich mal
reichen ? Die Nelo-Homepage ist da nicht wirklich hilfreich - und vielleicht bin ja nicht nur ich so neugierig auf die Dame.
Zu deinem "wobble-ranking": irgendwie fand ich den Streamliner kippliger (oder auch nur ungemütlicher?) als den Escape - oder ist das nur so ein sehr subjektiver Eindruck?
LG
Tuluak
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
05. November 2014 19:53
Kippligkeit ist immer subjektiv und lässt sich nicht messen. Wie aucb immer der Sitz passt, das Boot geformt ist und der Sportler es gewohnt ist. Auch können die Bedingungen aut dem Wasser mal für, mal gegen ein Boot oder den Paddler sein.

Man sollte nicht zu viel auf die Aussage der anderen gebem, vorallem nicht auf meine, denn ich finde die Unterschiede der genannten Boote kaum erwähnenswert.
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
05. November 2014 22:17
@ Tuluak

Wenn ich mir das von Franky aufgestellte Stabilitätsranking ansehe komme ich wie Ulf zu dem Schluss, dass es wirklich personenbezogen (Größe, Gewicht, etc.) sein muss.

Dem mit einem recht runden Unterschiff versehenen Lettmann Streamliner würde ich (zu leicht für das Boot?) von den aufgeführten Booten die geringste Anfangsstabilität (größte Kippligkeit) zuschreiben, den Escape empfinde ich hinsichtlich Stabilität fast einem Wanderboot vergleichbar.

Bemerkenswert ist noch, dass die Viper 51 kippliger als die Viper 48 (deutlich flacheres Unterschiff?) sein soll und dass die 51er Bako und Kape kippliger als die deutlich schmaleren 46er sein sollen.

VG
Wackelpeter
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
05. November 2014 22:40
Hallo Zusammen,
Viper 48 hätte ich jetzt wirklich für "kippeliger" gehalten als die 3cm breitere "51´ziger". Was will man mit der neuen Viper den erreichen?confused smiley

Franky, ist denn die 48 trotzdem schneller als die 51? Macht für mich sonst eigentlich keinen Sinn sich eine 48 Viper zu besorgen.

Viele Grüße vom Niederrhein
Jörg

P.S. Ulf ich glaube du hast 100 % Recht.
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
06. November 2014 05:09
Ich bin es gewohnt das Boot zu den Kanten hin zu bewegen. Alles was innerhalb dieser Seitwärtsbewegung liegt streiche ich aus dem Faktor Kippligkeit. Andere sind bemühtein Boot auftecht zu halten, so dass die Kippligkeit früher empfunden wird. Bei vielen Booten hat das Gewicht und auch die Sitzhöhe Einfluß auf das Gefühl.

Listen dieser Art sind sicher eine erste Orientierung, aber man sollte sich nicht beklagen, wenn man selbst zu einem anderen Ergebnis kommt.

Gruß, Ulf
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
06. November 2014 07:41
@tuluak
Hier gibt es ein paar Bilder von der Viper 48. Und das hier ist meine. Du hast Recht, bei Nelo und auch sonst findet man im Netz sehr wenig über das Boot.

@Jörg
Ich hatte ja auch schon an anderer Stelle berichtet, dass ich die 51er kippliger fand als die 48er und glaube, dass es an meinen 74 Kg lag, die einfach zu wenig für die 51 waren.
Ein weiteres Argument für die 48er ist übrigens das hochwertigere Stemmbrett, aber das nur am Rande.


Was die Kippligkeit im Vergleich angeht, so habe ich zwar zu wenig Boote getestet, kann aber sagen, dass Nelo selbst mit dem Thema auch überfordert ist. Lt. Nelo hat der Classic eine Stabilität von 3, die Viper 48 nur 2 – im Classic bin ich aber nicht lange sitzen geblieben...

@Franky
Würde mich bei Gelegenheit mal interessieren, wie Du das Boot nach längerem Testen beurteilst und welche Geschwindigkeiten Du damit fährst. Ich komme im Moment über meine 14Km-Runde auf ziemlich genau 10km/h, bei viel Wind sind es eher 9. Die Ergonomie finde ich hervorragend (musste dazu aber gleich mal den Sitz wechseln, fahre jetzt die ganz flache Schale). Im Fußbereich ist es schön schmal für einen guten Einstich im Wasser.
Jetzt im Herbst ist es aber auch ein guter Laubfänger, weshalb ich kürzlich den Sitz um einen Punkt nach hinten verstellt habe, dadurch ist es ein wenig besser geworden (trotzdem wippe ich mich manchmal noch blöde). Relativ sinnfrei finde ich auch die Abschottung nach hinten: Bei einer Kenterung läuft der Bug so voll, dass er sich wesentlich schlechter als ein ungeschottetes Boot leeren lässt wg. der ungleichen Gewichtsverteilung. Gleichzeitig läuft jede Menge Wasser durch die Steuerseildurchlässe, so dass man später auch im Heck jede Menge Ballast mitführt.
Da ich aber nur bei den ersten 3 Fahrten gekentert bin, spielt das keine große Rolle mehr. Inzwischen fühle ich mich so sicher damit, dass ich bei gutem Wetter auch im Winter damit rausfahren werde.

Grüsse
Matthias
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
06. November 2014 09:22
Hallo Matthias,

für den Fall, dass Du doch noch mal kenterst könntest Du die von dir genannten Probleme verringern indem Du die Steuerseildurchlässe nochmal mit Silikon abdichtest. Ich habe dafür FIX All verwendet weil das schneller fest wird. Beim fest werden
einfach zwischendurch mal die Steuerseile bewegen damit es nicht verklebt. reduziert den Wassereintritt erheblich.

Und für den Bugbereich einen leichten Auftriebskörper rein, damit das Boot nicht einseitig voll läuft.

Macht ja kein Spass vor allem bei der kalten Jahreszeit ewig im Wasser zu stehen.

Sonst viel Spass beim Herbst / Winter paddeln.

Rüdiger
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
06. November 2014 10:30
Hallo,

es könnte auch am besseren Bootskontakt in der 48er Viper liegen, daß sie als stabiler empfunden wird als die 51er.
In einem kippligen Boot ist es wichtig mit Hintern und Hüfte links und rechts Kontakt zum Boot zu haben (aber auch nicht zu eng) um mit dem Boot eine Einheit zu werden.
Kipplige Boote sind auch nur kipplig, wenn sie als solche gesehen werden und man von Anfangs- und Endstabilität ausgeht.
In einem Boot wo diese gegen Null tendiert, kann man die Stabilität nur dynamisch über das Paddel erreichen, daß ist sicherlich auch der Grund warum diese als sehr individuell empfunden wird.
Mal so ganz grob geschätzt, wird es so ab etwa einer Bootsbreite von 55 cm (neben anderen Faktoren) langsam immer wichtiger die Stabilität über das Paddel zu erreichen.

Grüße Bernd
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
06. November 2014 20:56
Waterwilly schrieb:
-------------------------------------------------------

> für den Fall, dass Du doch noch mal kenterst
> könntest Du die von dir genannten Probleme
> verringern indem Du die Steuerseildurchlässe
> nochmal mit Silikon abdichtest. Ich habe dafür
> FIX All verwendet weil das schneller fest wird.
> Beim fest werden
> einfach zwischendurch mal die Steuerseile bewegen
> damit es nicht verklebt. reduziert den
> Wassereintritt erheblich.

Danke Rüdiger für den Tipp! Ich hatte mal ganz kurz an Fett gedacht aber Deine Empfehlung klingt besser ;-)
Luftbeutel habe ich schon vorne drin. Mit Spritzdecke fühlt es sich auch nochmal einen Tick sicherer an (auch wenn das eher illusorisch ist).

Zitat

es könnte auch am besseren Bootskontakt in der 48er Viper liegen, dass sie als stabiler empfunden wird als die 51er.
In einem kippligen Boot ist es wichtig mit Hintern und Hüfte links und rechts Kontakt zum Boot zu haben (aber auch nicht zu eng) um mit dem Boot eine Einheit zu werden.

Also die Viper48 ist immer noch 8 cm breiter als ein richtiges Rennboot. Direkten Kontakt habe ich da nur mit dem Sitz und da habe ich auch den mit dem geringsten Körperkontakt verbaut, damit ich optimal die Hüften drehen kann (ich denke über den Tausch gegen einen Roto-Sitz nach – jemand Erfahrungen damit?). Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich mit den größeren Vipern ein wenig "obenauf" schwimme. Und etwas globig kamen sie mir auch vor.

Grüße
Matthias
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
06. November 2014 23:10
Hallo Matthias,

sorry habe gerade gelesen, daß Du so um die 73 kg schwer bist, dann hast du natürlich Recht und die 51er mag für Dich zu gro0volumig sein.

Davon aber abgesehen ändert das nichts daran, daß Kontakt links und rechts mit der Hüfte zum Boot vom Vorteil ist, natürlich ohne Druck oder Festklemmen, nur eben ohne Platz dazwischen. Wenn Du zu schmal oder das Boot zu breit dafür sein sollte, was bei Dir auch mit der 48 der Fall sein dürfte, einfach was zwischen Hüfte und Bordwand, so daß Kontakt zu Boot besteht.

Die Oberkörperrotation wird dabei nicht behindert, denn Du drehst ja aus der Hüfte und nicht die Hüfte, außerdem klemmst Du ja nicht im Boot fest, sondern liegst eben nur mit der Hüfte an und das wiederum macht es möglich das Boot besser zu kontrollieren. (teste es aus)

Von einem Drehsitz würde ich aus mehreren Gründen abraten:
1. ist der, eben von mir genannte, Vorteil des besseren Bootskontaktes futsch
2. ist der Sitz wegen des Gelenkes noch höher als ein normaler Rennsitz und damit auch der Schwerpunkt
3. kann es passieren, daß man damit das Paddel zu weit durchzieht bzw nicht früh genug herausbekommt (dabei so eine Art Bogenschlag macht, mit Wing nicht schön)
4. wird dabei (meiner Meinung nach) die Oberkörperrotation behindert, denn es dreht ja der Sitz und beides zusammen ist einfach zu viel
5. gerade diese Oberkörperrotation tut aber zumindest meiner 53jährigen alten Wirbelsäule ganz gut und befähigt mich dazu auch längere Strecken zu fahren, weil diese dabei durch den Rechts- Linkszyklus etwas gelockert wird (sorry bin kein Medizinmann, ist nur meine Erfahrung)
6. das Ganze wird bei langen Strecken , Wind und Wellen zum Eiertanz, nicht nur im Rennboot, sondern vielleicht auch in der 48er Viper

Einen kleinen Vorteil haben damit sicher einige wenige Kurzstrecken-Weltklassefahrer, weil damit schon eine effektivere Beinarbeit möglich ist, aber für die meisten überwiegen wohl die von mir genannten Nachteile.
Tu Dir den Gefallen und teste so ein Ding aus bevor Du es kaufst.

Grüße Bernd
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
07. November 2014 09:06
@ Matthias ("Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich mit den größeren Vipern ein wenig "obenauf" schwimme."winking smiley

Zumindest bei einigermaßen normalen Rumpfquerschnitten steigt die objektive Instabilität (i.e. sinkt das Aufrichtmoment) bei zunehmender Größe/Gewicht des Paddlers. Das Gegenteil ist eine verbreitete Illusion, aber leider falsch. Mehr Eigengewicht im Boot bringt nur dann mehr Stabilität, wenn es quasi nur am Hintern oder den Beinen anfällt. Dass Du dich in der 48 stabiler fühlst als in der 51 muss also andere Gründe haben als dein Gewicht.
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
07. November 2014 13:47
Bei gleicher Bootslänge und Ausbildung des Unterschiffs müsste das schmalere Boot doch etwas tiefer im Wasser liegen. Zum einen ist der schwerpunkt dann tiefer, zum anderen kommen die der Bootsform vom Kontrukteur zugedachten spezifischen Eigenschaften besser zum Tragen. Nicht umsonst werden die Rennkajaks ja oftmals in 10 kg-Schritten Paddlergewicht gebaut, um jeweils das optimale Fahrverhalten des Bootes nutzen zu können.

Wo ich jetzt düber schreibe fällt mir ein, dass Yossarian und ich beide meinen 51 cm breiten CoastFighter (allerdings mit Bumfortable Sitz) deutlich stabiler fanden als seinen 55 cm breiten, ansonsten identisch gebauten CoastRunner.

Trotz identischer Maße hatte ich bei manchen Booten (Streamliner, Kape 51) das Gefühl von Großvolumigkeit und des mehr obenauf Schwimmens (= instabil), andere dagegen wie der Escape liegen "satt" im Wasser (u.a. besseres Spurhalten), sind dabei aber nicht langsamer. Kielsprung und Ausbildung des Vorderunterschiffs (eher rund - wie beim Escape - oder eher definiert - wie beim CoastFighter) spielen dabei natürlich auch noch eine Rolle.

Um bei der Viper-Frage weiter zu kommen, müsste man die Viper 51 und Viper 48 mal kieloben nebeneinander legen und dann vergleichen...

Gruß
Wackelpeter
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
07. November 2014 15:08
Wackelpeter: "Wo ich jetzt düber schreibe fällt mir ein, dass Yossarian und ich beide meinen 51 cm breiten CoastFighter (allerdings mit Bumfortable Sitz) deutlich stabiler fanden als seinen 55 cm breiten, ansonsten identisch gebauten CoastRunner. "

Und der Kippligkeitsunterschied war enorm!!! Jedenfalls für mich (damals 95 kg Kampfgewicht).
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
07. November 2014 15:28
Wackelpeter, Yossi: dann liegts irgendwie am Boot, oder dass ihr beide das gleiche etwas spezielle Stabilitätsempfinden habt, aber nicht daran, dass ihr 'zu leicht' für den Coastrunner seid ... das kann man zumindest für Yossi ja wohl ausschließen.

Ich will noch mal aufgreifen, was Ulf schon gesagt hat: wenn man ein Boot immer nur versucht grade zu halten, schon leichtes Krängen für eine Notsituation hält und dazu fast nur im relativ kontaktarmen Tourkajak sitzt, kann es dazu kommen, dass man sich über Stabilitätsunterschiede zwischen 55er und 51er Tourkajaks bei Ententeichbedingungen lang und breit Gedanken macht. Diese Kameraden sollten sich mal ein Seekajak nehmen und damit richtig raus in die Wellen gehen, das Boot mal auf die Kante legen, stützen und rollen lernen ... nach einem Tag schmunzeln die dann nur noch über solche Stabilitäts-Haarspaltereien.
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
07. November 2014 16:04
ak67 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Dass Du dich in
> der 48 stabiler fühlst als in der 51 muss also
> andere Gründe haben als dein Gewicht.


Das kann gut sein, Arnim, das war aber eben das Gefühl, das ich dabei hatte. Und damit meinte ich nicht das Baumstammgefühl im K1 sondern eher, dass ich hier einfach zu viel Volumen um mich herum hatte.

Zitat

Um bei der Viper-Frage weiter zu kommen, müsste man die Viper 51 und Viper 48 mal kieloben nebeneinander legen und dann vergleichen...

Ich denke, der Name Viper hat hier eher Marketinggründe. Schaut Euch mal das Video von Nelo an, dort sieht man, dass die 3 großen Vipers alle einfach nur schmaler werden, bei der 48 sind die Unterschiede merklich größer. Auch bei der Probefahrt ging mir das so, dass die 51er nicht einfach die sichere Variante der 48er war, sie war einfach ein anderes Boot.


Grüße
Matthias
Re: Schnelles Touren- u. Trainingsboot - eure praktischen Erfahrungen smiling smiley
07. November 2014 18:57
Hallo Matthias,
wenn es so ist wie du sagst " die 51er nicht einfach die sichere Variante der 48er war, sie war einfach ein anderes Boot", dann erklärt das für mich einiges.

Gruß
Jörg
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