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Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland

geschrieben von Robert & Michael 
Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 05:48
Gibt es außer Norddeich noch andere Nordseezugänge in Ostfriesland, die bei Ebbe nicht trocken fallen? Möglichst noch schlickfrei sind. Ich denke dabei an Harlingen/Westfriesland (ganz hervorragend, weil gezeitenunabhängig und schlickfrei) sowie Dagebüll/Nordfriesland (gezeitenunabhängig aber nicht ganz so schlickfrei). Wegen einer noch nicht ganz verheilten Fußverletzung eye rolling smiley sollte der Zugang schlickfrei sein.
Ich bitte um zuverlässige Informationen. Immerhin reise ich nur für wenige Tage von Frankfurt/Main an.
- Robert -
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 10:42
Moin Robert,
das allerschönste an der Nordsee sind doch ihre Gezeiten.
Es macht im übrigen nicht schrecklich viel Sinn, gegen eine Tide, also gegen den Strom bei niedrigem und oft schlickproblematischem Wasserstand zu starten.
Nur Hochwasser ist gut zum Einsetzen.
Bei hohem Wasserstand kommst du nicht mit Schlick in Berührung.

Schlick wird übrigens nicht als gefährlich angesehen. Die riesige Unmenge an Mikroorganismen werden ganz gezielt in Wenningstedt auf Sylte zur Heilung von Hautkrankheiten eingesetzt, offene Beine eingeschlossen.

Bei frischen Wunden sind die Verhältnisse natürlich anders,
aber nicht zwangsweise gefährlich.
Wirklich steril ist auch der Knochen-OP-Saal leider nie, sehr Keimarm passt besser.

Paddler ziehen sich an den Igelsteinbewehrungen (da kann man quasi kaum treten, zudem gibt es dort viel organischen Glibber und Matsch) der Halligen beim Klettern samt Boot sehr oft Schnitte und Abschürfungen, mitunter auch relativ tiefe und flächige, hinzu.
Die offenen Wunden haben wir nie versorgt, weil es wegen der Feuchtigkeitsverhältnisse beim Start wenig Sinn machte. Gut bluten lassen hilft bei der Wundreinigung, frische Luft und Sonne ist gut.
An Land dann kümmert man sich um die Wunden, fast immer reicht ein Pflasterverband, bisher hatte wirklich niemand nachher Probleme. Salzwasser ist nicht nachteilig für die Wundheilung.

Wenn du eine frische Narbe hast, gehe ganz behutsam mit ihr um, ganz wie es dein Arzt dir rät.
Aber habe nicht gerade Angst vor den Mikroorganismen der Nordsee, die dürften die ungefährlichsten überhaupt sein.

Vergiss nicht, du badest deine Wunde täglich und dauernd am einzigen Ozean, der an jedermanns Haustür plätschert. Das ist der Ozean des Luftmeeres. Wenn du abends bei tiefem Sonnenstand gegen das Licht schaust, siehst du auch in jeder Wohnung gegen das Licht eine Riesenmenge Staub- und Dreckpartikel durch die Luft wogen. Diese Teilchen sind durchaus nicht steril.


Du kannst jederzeit gezeitenunabhängig in St.Peter-Ording an den Strand fahren, gegen besondere Kurtaxgebühr ist die Autoüberfahrt möglich. Dreihundert Meter hinter dem Wassersaum ist der Sandbankparkplatz.
Der Strand dort ist eine den zumeist auflandigen Winden ausgesetzte flache Sandküste, völlig schlickfrei, da stets dem Gezeitenstrom und den Wellen ausgesetzt. Dort kann sich feines Lockermaterial nicht halten.

Alle dem offenem Meer zugewandten und ausgesetzten, also nicht durch menschliche Bauwerke irgendwie geschützte Sandküsten sind bei Hochwasser schlickfrei. Solche Stellen gibt es fast überall, da hilft auch Googleearth.

Es gibt bei Hochwasser an unserer Westküste über hundert schlickfreie Einsetzstellen.
Auch kann man an mehr als einem Dutzend Häfen die Steganlagen der Segler nutzen, die oft als Schwimmpontons angelegt sind.

Dein gelobtes Harlesiel ist nun auch nicht wirklich schlickfrei. Das Siel bringt allen Modder fein aufgeschwemmt in die Nordsee mit, du siehst es nur nicht. Man kann allerdings vorzüglich dort einsetzen. So ähnlich geht es auch an etlichen anderen Sielen zu.

Einen für Paddler leider viel zu dürftigen Überblick gibt der Schinken:
Den Fluten Grenzen setzen!
von Robert Stadelmann für die schleswig-holsteinische Westküste.
Für ein Buch mit so einer langen und aufwendigen Entstehungsgeschichte dürfte es der negative Hit der Lückenhaftigkeit, (Halligen z.B. fehlen!), etlicher fachlicher Fehler und vor allem der extremen Tendenziösität sein.
Gut zum Verstauben für Bibliotheken, aber wer geografisch tätig ist, findet da gibt nicht mal ansatzweise irgendwas besseres für unsere Westküste, es sei denn, man forscht direkt in den Ämtern vor Ort.
Man versteht aber mit dem Buch mehr von den Sorgen und Mühen und auch Grenzen der Sicherung der Westküste, und zahlreiche Abbildungen kann man als Paddler teilweise als stützend gelten lassen. Vielleicht tue ich dem Autor auch Unrecht, zu schaffen ist so eine Dokumentation eh nur sehr schwer und da musste wohl eher am Aufwand gespart werden.
Bauen können wir an der Westküste eben besser als dokumentieren. Besser so rum!
Immerhin sieht man die allermeisten Küstenbauwerke inklusive der wichtigen Siele, aber das extrem großformatige und sauschwere Werk trotz des Umfangs von über 700 Seiten ist nicht gerade ein Almanach für Seekayaker, die gute Einsatzstellen suchen.

Tschüss
Eckehard
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 14:18
Eckehard,

könnte es sein, daß Du geografisch etwas schlecht in Heimatkunde aufgepaßt hast?
War da nicht von OSTFRIESLAND die Rede????

Seit wann gibt es in Ostfriesland Halligen?
Das Land mit den Halligen ist glaub ich NORDFIESLAND. Oder? ...Nicht OSTFRIESLAND!
Siehe Überschrift: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland

und an den Fragesteller:
In Wangersiel nördlich von Wilhelmshaven gibt es einen Hafen, von dem aus man bei jeder Tiede von einem Steg aus los kann. Ist zwar auch nicht mehr Ostfriesland, denn das hört schon viel weiter westlich auf, aber die ostfriesischen Inseln sind nicht weit. Für Wangeroge und benachbarte Insel paßt es da.
siehe hier: http://www.skhs.de/Hafen_Ort/hafen_ort.html


http://maps.google.de/

Nichtsdestotrotz: Eckehard hat auch wo recht: Bei Ebe von der Küste losfahren macht Sinn, bei Niedrigwasser von der Küste losfahren machen nur Landratten und Bergsteiger: Landratten, weil sie von Ebbe und Flut und der treibenden Kraft keine Ahnung haben, und Bergsteiger, weil sie meinen, man muß morgens immer ganz früh los. Egal ob Hoch- oder Niedrigwasser.

Das nur als ein Tipp.

Und in Schilling geht der Strand auch recht weit raus.

Ach ja Accumer/Dornumer Siel???
Google Maps

Wolfgang
[www.kvu-bremerhaven.de]
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 15:21
Hallo Robert!

Der Tipp von Wolfgang ist korrekt, nur dass Du unter dem Namen "Wangersiel" eventuell Probleme hast den Ort zu finden, der heißt nämlich sonst im allgemeinen Sprachgebrauch (das sagen auch die Ortsschilder) Horumersiel!
In den Hafen kannst Du am besten von der Nordseite reinfahren! (Hormuersiel YC im Bild von Wolfgang) Auch bei Ebbe kann man dort gut in die Jade rausfahren, kannst wenn Du nett fragst auch auf den Schwimmsteg im Yachthafen, da steckst Du also weder mit den Füßen im Schlick noch wirst Du nass.
Ich muss natürlich Eckehard und Wolfgang Recht geben, bei Ebbe los lohnt nur wenn Du in die Jade also richtung Jadebusen willst, sonst hast Du wirklich Spaß in der Jade gegen den Strom zu paddeln, um da wirklich Meter zu machen solltest Du sehr fit sein und dann sogar auf kurze Pausen verzichten, die Strömung dort hat es teilweise in sich!

Schillig hat in der Tat einen schönen Strand von dem aus Du bei Flut gut ablegen kannst, musst aber mit einer Portage von mind. 500 m rechnen, bei Ebbe is da auch ne Menge Schlick zwischen (Sand-) Strand und Wasser!!

Gruß
Tyll
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 16:09
Moin

immerhin muss ich in Bezug auf seine Antwort Eckehard insofern recht geben, das Robert in seiner Frage auch etwas von Dagebüll schreibt. Das liegt eindeutig nördlich der Elbmündung und somit nicht in Ostfriesland.

Auch für das Anlanden im Ausgangshafen würde ich das auflaufende wasser nutzen, geht leichter als gegen die Natur anzuarbeiten.

viel Spaß auf der Tour (mit ablaufenden wasser raus und mit auflaufenden Wasser zurück)

yelapa
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 17:30
alle, die eckehard kennen, wissen, daß er mit seinem zweiten vornamen 'schlammspringer' heißt. smileys with beer
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 20:14
Moin Anke,
jo jo, da hast du wieder mal Recht.
Das Baden und Suhlen im Schlamm kostet aber nix, im Gegensatz zur Schlammpackung mit Fango.

Wolfgangs Links sind wieder mal Klasse, aber der Begriff Hallig ist auch ein sehr spezieller und so ganz unumstritten ist er nicht. So definierte mir ein Deichbauer Pellworm als die größte Hallig, nur habe man sie halt eindeichen müssen, da sie sonst subaquatisch wäre.
Yelapa gehört zu den gründlichen Lesern, sind wenige geworden.

Die Genese der verschiedenen Halligen differiert auch erheblich, Überreste alter Inseln sind sie wohl eher selten, es handelt sich oft um Aufschlickungen, die sich dann zur Hallig weiterentwickelten. Hallig Lüttmoor ist ein reines übriggebliebenes Hochmoor, und meine Sammlung von Büchern zu den Halligen schafft eher viele neue Fragen als dass sie erschöpfend Antworten gibt.
So ist das genaue Jahr des Unterganges der letzten verschwundenen Hallig Beenshallig nicht geklärt. (Ca. 1884 bis ca 1886?)
Nicht einmal die Zahl der einst ca 190 Halligen ist eindeutig klar.

Im Watt allerdings sieht amn immer wieder zum Teil sehr auffällige Spuren. Vor Lüttmoor sah ich letztens die alten Ackerfurchen der letzten Mandränke am Meeresboden anstehen, jetzt ist da mal wieder Sand drauf.

Ich suhle mich nicht nur gerne mal im Schlamm, andere tun das auch und nehmen Anlauf und rutschen mit Karacho in den Hooger Hafenpriel. Ich quetsche mich auch mitunter in enge Felsspalten, und quäle mich durch einen 21cm hohen und 40m langen Gang, das nennt man dann Speleologie, wenn mans ernsthaft betreibt und u.a. auch vermisst und kartiert.
Insofern ist das auch jedem anzuempfehlen. Wer weiß schon, wie lange die Zeit bis zum Jüngsten Gericht dauert, da kann man sich vorher doch schon mal an den erdenen Staub gewöhnen - wenn man denn nicht als Asche per Urne ins Meer will.
Tschüss
Eckehard
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 20:52
Auf die Idee die zwei von der Tide unabhängigsten Küstenhäfen Ostfrieslands zu nennen, kommt aber keiner.

Emden und "Great Siel" Greetsiel. Von der Knock bzw bei der Gasraffinerie kann man auch los, ist aber nicht richtig Hafen in dem Sinne. Greetsiel selber ist auch noch nicht der Bringer, man muss ja erst am Leysiel vorbei. Ich meine irgendwo mal gehört zu haben, dass in der Saison am Leysiel seeseits ein Steg installiert sei. Stimmt das?
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 21:26
Hallo Canneloni, Robert,

mit Leysiel hast Du Recht, da ist im Sommer ein Steg, wenn ich mich richtig erinnere sogar ein schwimmender, installiert. Allerdings wurde das wohl nicht erwähnt, da man da ca. 3,5 km das Boot auf dem Bootswagen am Deich lang ziehen muss, da das keine öffentliche Straße ist. Genauso wenig wurden wohl Emden und Greetsiel erwähnt, den Grund hast Du selbst erwähnt! Greetsiel musst Du 4 km durch das Leyhörn. Emden geht zwar, ist aber auch alles andere als praktisch bzw. nah am Meer in dem Sinne als dass man in Richtung einer Insel paddeln möchte. Nach Borkum ist es schon ein gutes Stück.

Also bleiben wie oben schon beschrieben die üblichen Verdächtigen.

Nicht zu vergessen: Außenhafen Hooksiel! Klasse per Auto zu erreichen und einigermaßen schlickfrei kommt man auch rein! Ok ist auch nicht mehr ganz Ostfriesland, aber immerhin die ostfriesische Halbinsel. Von hier aus sind genau wie Horumersiel tolle Touren nach Wangerooge über Minsener Oog möglich!
[maps.google.de]


Gruß
Tyll
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
19. Juli 2010 22:00
Tjo, man kann auch direkt von Greetsiel aus starten, vor der Schleuse auszusetzen und das Stück umtragen, wäre ja auch für Fußlahme nicht das unlösbare Problem, da hab ich mit 1,5 lädierten Füßen schon deutlich übleres bewältigt.

Von Emden ist es genau einmal ablaufendes Wasser bis Borkum, wenn man sich ranhält. winking smiley Und dort gibt es auch allerlei interessante Ziele und Möglichkeiten und v.a. viel mehr Wasser, als in den sandigen Ecken weiter östlich. cool smiley

Wie auch immer, Robert hat ja nur von Ostfriesland gesprochen und da gehören diese Häfen/Startpunkte halt mit dazu. Was er mit dem Wissen, das er auch aus Karten hätte entnehmen können, dann macht, ist seine Sache.
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
20. Juli 2010 21:37
Liebe Sportsfreunde,
ich danke Euch alle für Eure Tips und Hinweise. Natürlich kann auch ich nicht gegen die Meeresströmung paddeln. Mir geht es nur um einen ständigen, tidenunabhängigen und schlickfreien Zugang zur Nordsee, um auch bei gegenläufigem Wasser etwas auf den Brandungswellen spielen zu können. Immerhin reise ich aus etwa 500 km Entfernung an und will die Zeit auf See nutzen. Diese Woche könnte man die Tide gut fürs island hopping nutzen. Wenn ich nur schon in Ostfriesland wäre.

Eckehard, über die gesundheitsfördernde Wirkung des Schlicks habe ich nun zum ersten Mal von Dir (gehört) gelesen smiling smiley

Besonderen Dank für die Tips mit Horumersiel und Greetsiel.

Ach, das soll ja alles auch eine "sentimental journey" werden. Ich war doch einmal zwei Jahre lang in Wittmund stationiert und habe "Sicherheit produziert." Damals hatte ich noch keine eigenes Kajak. Bin in dieser Zeit einmal in einem Zweier mitgepaddelt, von Norddeich nach Juist und zurück. Ansonsten bin ich nur als Flossenschwimmer unterwegs gewesen. Natürlich immer mit der Strömung. Einmal habe ich die Zeit verpaßt und bin nur mit größer Mühe - gegen die Strömung - und durch den Schlick wieder an die Küste gekommen. Das war sehr heftig. Und keiner wußte wo ich war.

Übrigens, wir sind vor drei Jahren einmal auf Hallig Hooge (Nordfriesland) in ablaufendes Wasser gekommen, weil das Wasser schneller abfloß als wir dachten Das war eine Maloche durch den Schlick bis wir wieder eine Handbreit Wasser unterm Kiel hatten sad smiley

Mit sportlichem Gruß - Robert
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
21. Juli 2010 09:19
hallo robert,

ich drücke dir die daumen, daß du das richtige wetter, am richtigen einatzort erwischt bei dem du am ostfriesischen festland ordentlich in den wellen spielen kannst.... die sandstrände dort sind künstlich angelegt und meist sehr klein. sonst findest du dort schlick und landgewinnung und das dann noch in schutzgebieten (wenn mich meine erinnerung nicht trügt), bedingungen, die du eigentlich umfahren möchtest. zum spielen sind die inseln oder in nf st.peter ording geeignet.

naja und dann, wenn ich es richtig lese, solltest du dich mit tidenkalender und strömungsatlas sowie der entsprechenden seekarte auseinander setzen. du weißt was strömung auf der nordsee bedeutet, aber es muß nicht immer gut gehen.

gruß anke
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
21. Juli 2010 10:21
Moin Robert,

zum Wellenspielen ist auch die holländische Küste gut geeignet, nicht die westfriesische Küste, sondern die Westküste. Z. B. im Raum um Alkmaar gibt es hochhaushohe Dünen, weite und teilweise recht leere Strände, und zeitweise gute Wellen. Von der Nordsee kommt oft eine gute Dünung herein. Dort findet man deshalb auch Wellensurfer. Und die Tide läuft nicht übers Watt auf den Strand zu, sondern parallel zum Strand (Ärmelkanal), so daß immer Wasser da ist. Orte wie Bergen an Zee haben Webcams, über die man sich vorab informieren kann, wie ruhig oder wellig das Wassser ist. Das einzige Problem ist dann, bei Wellengang ins Boot zu kommen, weil man vom Strand aus starten muß (Stege gibt es nicht). Aber man muß nicht weit raus und hat in Strandnähe viel Spaß bei wenig Risiko. Achtung Sonnenbrandgefahr, also lange Ärmel anziehen. Das Wasser hat jetzt ca 21 Grad.

Insgesamt sehr empfehlenswert. Ich gehe dort oft mit meinem kleinen Gumotex Junior in die Wellen. Damit werden Miniwellen zum Maxispaß.

Kai Enno
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
22. Juli 2010 18:25
Hallo Alle zusammen....

hab ja nicht gesagt, daß meine zwei drei Vorschläge alles schon erschlagen, ihr solltet doch auch noch ne Chance bekommen, was beizutragen....winking smiley

Wolfgang
[www.kvu-bremerhaven.de]
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
26. Juli 2010 23:29
Hallo, all ihr Superfachleute und Profilneurotiker!
Wie kann man eine einfache Frage so unsachlich beantworten? Bin ich zu blöd, Fragen sinnentnehmend zu lesen? Warum macht ihr das? Anne und Ekkehard glaube ich, dass NUR sie die Weisheit mit "Schlammschaufeln" gefressen haben. - Ich hatte schon einige Mal eine Frage...und habe sie nicht gestellt...ja, ja man kennt unsere "Allwissenden". Ach Wolfgang, wären doch mehr Leute Deiner Art hier im Chat!
Gruß
Frank, der sich schämt, so unbedarft zu sein.
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
27. Juli 2010 16:22
Frank - stell die Frage, laß Dich nicht entmutigen - ein paar sinnvolle Antworten kommen ja bisweilen und an dem anderen Kram disquallifizieren sich die Schreiber selbst. Oder mail die Frage einfach den Leuten zu, von denen Du der Meinung bist, sie könnten Dir ne brauchbare Antwort geben - es gibt hier ja den PRIVATE NACHRICHT Button. Auf ne nette persönliche Frage bekommt meist auch ne nette persönliche Antwort. Oder?

Und andereseits: Aus dem Bio-Unterricht in der Schule kennen sicher einige den Pawlow'schen Hund

mehr sag ich dazu nicht....

Wolfgang
[www.kvu-bremerhaven.de]
Re: Gezeitenunabhängige Nordseezugänge in Ostfriesland
03. August 2010 16:35
Fangen wir "unten" an:

Emden: Siel Borssum (bis ca. 1 h vor Niedrigwasser) oder Hafen Petkum (immer) geht sehr gut, kostenloses parken. Immerhin gibt's da schon Seehunde.
Auch noch Emden: Knock mit künstlichem Strand, jederzeit, kostenloses Parken. Von dort mit auflaufendem Wasser z.B. nach Holland oder Emden, mit ablaufendem Wasser nach Greetsiel, Borkum oder Eemshaven.
Dann wird es erstmal schwierig. Upleward, Campen usw. fallen trocken. In Greetsiel muss man zum Leysiel paddeln, die Straße ist für Autos gesperrt. Parken kostet.
Norddeich ist klar, ein Blick auf die Seekarte zeigt dass bis Neßmersiel nichts mehr kommt. Außerdem andauernd Ruhezone. Neßmersiel selber fällt auch trocken, bis kurz vor/nach NW kommt man aber noch rein. Dornumersiel fällt nicht trocken. Es folgen Bensersiel und Neuhasi, beide OK, Harlesiel fällt trocken. Details z.B. unter [www.wattsegler.de] . Dazwischen immer Ruhezone, VSG usw., also kein Betreten erlaubt.
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