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Ruder beim Feathercraft Heron

geschrieben von HavelJunge 
Ruder beim Feathercraft Heron
16. Februar 2017 17:35
Hi,

habe mir gerade von Out-trade den letzten Feathercraft Heron geholt, die ihr Vorführboot verkaufen wollten, als FC zu gemacht hat. Sieht nach einem klasse Boot aus! Vom Aufbau bin ich vom Trak Seeker verwöhnt (insgesamt nur sieben Teile in 10 Minuten mit einem Minimum an Gefriemel), aber wenn es dann steht, ist wunderbar geräumig.

Allerdings habe ich den Verdacht, dass man ein falsches Ruder beigelegt hat. Die Leine zum Runterlassen des Ruders ist sehr kurz und endet nicht neben dem Süllrand und das Ruder selber ragt nur ca. 3 cm über den Kiel hinaus. Auf Produktfotos vom Heron sieht das Ruder immer länger aus, wenn man sich die schwarze Haltevorrichtung anschaut. Bei mir ragt das Ruder nur 1 cm darüberhinaus (s. Anhang), auf den Fotos sind es wesentlich mehr.

Hat da jemand mit Erfahrung? Macht sich das bemerkbar? Ich kann mir vorstellen, das gerade bei einem unbeladenem Kajak der Effekt vom Ruder nicht groß ist. Bin zwar selber eher schwer (94 kg), aber man soll ja 185 kg Zuladung haben.

Bin jetzt eigentlich das Fahren ohne Ruder sehr gut gewöhnt, aber bei Wind soll es ja helfen, zu mal der Kahn recht voluminös ist.
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Re: Ruder beim Feathercraft Heron
16. Februar 2017 20:17
Hallo Haveljunge,
das Steuerblatt ist wohl nicht zu klein bei normaler Wasserlage. In Wellen sicher ab und zu.
Es wird sich auch schwer steuern lassen, weil die Drehachse etliche cm. vor dem Blatt liegt. das braucht viel Kraft in Fahrt.
Der Aufholer ist ja ein Ring, eine Seite auf, andere Seite ab. Die Schlinge sollte in einer Rolle in Deiner Griffweite umgelenkt werden.
Wenn so ein Teil nicht dabei ist, solltest Du Dir noch eine besorgen. Manche führen diese Schlinge auch durch eine Gummischlinge.
Das bremst allerding den Umlauf.
Schöne Grüße,
Tomas.
Re: Ruder beim Feathercraft Heron
16. Februar 2017 20:37
Das Ding läßt Du bitte Anfang April schön zu Hause! grinning smiley


***********************
Persönliche Kontaktmöglichkeit jederzeit über PN.
Re: Ruder beim Feathercraft Heron
16. Februar 2017 21:01
Zitat
Anke
Das Ding läßt Du bitte Anfang April schön zu Hause! grinning smiley

Wie, mein schönes neues Kajak oder nur das Steuer???eye popping smiley Aber keine Angst, ich komme mit meinem komplett Skeg- und Steuerlosen Trak Kajak. Der Heron ist für lange Gepäcktouren gedacht.

@PM: Danke für Deine Einschätzung. Vielleicht haben die bei Out-trade auch kein anderes Ruder mehr und haben deswegen das kleinere beigelegt. Dann ist gut zu hören, dass es auch funktionieren würde. Eine Schlinge zum Halten des Seiles ist da - allerdings an der normalen Position. Aber kann sie nach hinten verlegen.
Re: Ruder beim Feathercraft Heron
17. Februar 2017 06:54
Moin!


Hoffentlich funktioniert das Steuer besser als das vom Narak. Wenn's dort schief ging, dann so richtig. Der Klassiker war das Aufholen, wenn das Steuer nicht 100%ig gerade war, dann ist's seitlich abgerutscht und man konnte es auch nicht mehr ausklappen. Oder die Auf/Niederholschnüre sind von der Rolle gerutscht.

Ärgerlich war nur, wenn das Steuer nicht 90° im Wasser war: Dann musste man - wie pm schon schrieb - tierische Kraft aufwenden. Das passierte leider oft, im Spreewald kam man keine 100m weit, weil sich da irgendwelches Kraut um's Steuer gewickelt hatte und man da das Teil immer wieder hoch / runterziehen musste.

Ich bin zum Schluß überhaupt nicht mehr mit Steuer gefahren und habe bei viel Wind mit das Unterschnallskeg von FC drunter gebunden.

Bei Dir als Solopaddler sehe ich das Problem vor allem darin, dass Du bei Problemen an Land gehen musst.


Marc
Re: Ruder beim Feathercraft Heron
17. Februar 2017 10:03
Eigentlich ging es mir weniger um eine Debatte pro/contra Steuer, die ja anscheinend sehr emotional geführt werden kann. Mein Kahuna hatte ich auch mit Steuer ausgerüstet, weil ich es - von einem RZ85 kommend - nicht besser wußte. Das FC Steuer hatte mir nie Probleme bereitet, auch wenn die Wellen höher wurden.

Seit ich mein Trak habe, genieße ich es, nur mit den Pobacken zu lenken. Einmal, weil es intuitiver ist und zum anderen, weil man mit den Beinen nicht immer in einer Position verharren muß. Trotzdem hat ein Steuer ja Vorteile, wenn man keinen Skeg hat, den man flexibel ein- und ausfahren kann.

Wenn Steuer, dann hätte ich gerne ein effektives und nicht eins, daß unter Umständen zu kurz ist. Auch als Vorführboot hat der Heron eine schöne Stange Geld gekostet.
Re: Ruder beim Feathercraft Heron
17. Februar 2017 11:54
Moin Haveljunge,
wenn es sich herausstellt, daß das Steuerblatt nicht genug Wasserkontakt hat, baust Du ein längeres ein.
Es lässt sich aus einem Stück Alublech leicht herstellen.
Ich würde die Form dann auch gleich etwas ändern.
Die Steuerblattvorderkante sollte näher zur Drehachse kommen, dann steuert es sich deutlich besser.
Schöne Grüße,
Tomas.
Re: Ruder beim Feathercraft Heron
17. Februar 2017 16:19
Danke für den Tipp, Tomas. Werde ich mir dann bauen, wenn es denn sein muss.

Schöne Grüße,
Katsche
Re: Ruder beim Feathercraft Heron
17. Februar 2017 21:12
Moin!


Zitat
HavelJunge
Eigentlich ging es mir weniger um eine Debatte pro/contra Steuer, die ja anscheinend sehr emotional geführt werden kann.
Darum ging es mir auch nicht, sondern ich hatte einfach nur ein Interesse nach einer Meinung, ob das Teil gut funktioniert. Ich hatte vorhin mit meiner Freundin gesprochen, die konnte sich auch an das ausgesprochen störrische Teil erinnern. Da haben die von Feathercraft wohl alles richtig gemacht.


Marc
Re: Ruder beim Feathercraft Heron
20. März 2017 16:56
Da sich das Internet ja alles merkt, wollte ich den Abschluss des Falls schildern: man hatte mir tatsächlich aus Versehen das falsche Ruder beigelegt – nämlich das vom Whisper. Über Out-trade habe ich dann mit der Dame, die das Kajak gekauft hatte, getauscht. Das Ruder des Heron ist tatsächlich ganze 5 cm länger. Als Wiedergutmachung für den Aufwand hat mir Out-trade einen Pakt wurde meiner Wahl und eine neue Seesocke beigelegt. Die Original See-Socke von Feathercraft hatte schon arg viel von der Beschichtung verloren.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden, wie mit dem Fall umgegangen wurde.
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