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nu geiht dat wedder los

geschrieben von HHZ 
nu geiht dat wedder los
04. Januar 2017 22:12
Freya Hoffmeister umpaddelt Nordamerika

werschnellerlebtistfrüherfertig
Freudscher Verschreiber smiling smiley
04. Januar 2017 22:30
Zitat
HHZ
werschnellerlebtistfrüherfertig[/url]

Ich kommentiere das nicht und denke mir einfach mein Teil.

Eigentlich müßte hier noch ein Smeili stehen. Aber je länger ich nachdenke, um so mehr verkneife ich ihn mir. Das Symbol, das hierher gehört, gibt es nicht.

Viel Glück, Freya. Und: denk an das Zitat.

Gernot
Re: Freudscher Verschreiber smiling smiley
05. Januar 2017 09:11
Also ich finde das total genial.
Wenn eine Frau (oder besser gesagt ein Mensch) das packt, dann Freya.
Ich drücke ihr jedenfalls beide Daumen und freue mich schon jetzt auf die laufende Lektüre in ihrem blog.

Nordamerika ist neben dem für sie wahrscheinlich "zu langweiligen" Europa der einzige komplett zu umrundende Erdteil, der wegen religiöser Fanatiker einer Glaubensrichtung und Piraterieproblemen, für Freya übrigbleibt.
Es ist schon bitter zu sehen, daß vieles was Leute wie Oskar Speck, Willi Kania, Egon Kuhn, Hans Seefeld und Heinz Sokoll im Faltboot oder Oskar Kröher oder Ted Simon mit dem Motorrad gemacht haben, heute leider wegen einiger tausend (und leider nicht nur ein paar) Vollidioten einfach nicht mehr möglich ist.

Viele Grüße
Lutz
Mit dem Kajak um Nordamerika
05. Januar 2017 09:52
Don Starkell ist doch durch die NW-Passage gefahren. Nicht so weit, aber immerhin der haarigste Teil einer Beinahe-Umrundung. Als ich das damals gelesen hatte, auch dass er sich im Nordpolarmeer Finger (und Zehen?) abgefroren hatte, dachte ich wieder daran, dass der "Spaß" wenigstens im Wörterbuch vor dem "Sport" kommt.

Er hält außerdem den Rekord der längsten Kanu-Reise ohne Heimflüge, Masseur, Begleitfahrzeuge, Astronautennahrung. Es gab irgendwann ein paar Monate Pause, auch zum jobben um die Reisekasse wieder aufzubessern. Fand ich beeindruckend, mit nichts dabei, als was in ein kleines Boot passt und dem was man mit den eigenen Händen zustandebringt.
Bei dieser ersten Reise, erinnere ich mich noch, sollten wir einen Aufsatz schreiben, ob es legitim ist, seine Kinder zu so einem Unternehmen mitznehmen. Das Risiko lag dort eher bei den Mitmenschen. Im Polarmeer liegt es in der Natur, die nirgends weniger Fehler verzeiht als im Eis und in der Wüste.

viel Glück, viel Mut und immer einen guten Riecher, liebe Freya. (y)
Chris
Re: Freudscher Verschreiber smiling smiley
06. Januar 2017 21:26
Es ist schon bitter zu sehen, daß vieles was Leute () im Faltboot oder () mit dem Motorrad gemacht haben, heute leider wegen einiger tausend (und leider nicht nur ein paar) Vollidioten einfach nicht mehr möglich ist.


Stimmt! Seit Jahren war mein Plan für das erste Jahr nach "habe fertig", bzw. "Schicht-im-Schacht" mit dem Motorrad einmal rund ums Mittelmeer ...
Der Plan fürs 2. Jahr ist auch gestrichen (mit dem Nordstern Richtung Schwarzmeerküste) - nach diesem Artikel:
[www.rheinpfalz.de]

Aber - weit muss man heutzutage nicht mehr fahren: Am Altrhein an meiner Hausstrecke erzählte mir letzten September eine Gruppe Ü-50 Frauen, dass dies ihre letzte Saison dort war, denn nach den ständigen und unverhohlenen Belästigungen von einigen Gästen von Mutti aus der Uckermark macht sich Angst (auch an heimischen Ufern!) breit.

Hubertus

PS 1: den "Kotz-Smiley" hab ich nicht gefunden ...
PS 2: Freya - die Frau ist der Hammer!!
Re: Freudscher Verschreiber smiling smiley
07. Januar 2017 09:13
Immer nur am Jammern ...

Ich glaub das gefährlichste was mir am Wasser bisher an Lebewesen begegnet ist nennt sich Angler, Spaziergänger, Hund und Schwan. Das in Wassernähe häufiger Menschen anzutreffen sind, die nicht zu den oberen 10000 gehören ist jetzt auch nicht neu. Soziale Brennpunkte gibt es und es gab sie auch schon vorher. Das von der berühmten deutschen Gründlichkeit bei der Einreise diverser Flüchtlinge nicht übrig blieb, ist schade aber auch nicht mehr zu ändern. Die Tour rund ums Mittelmeer hätte man vor 30 Jahren komplett vergessen können. Gleiches gilt für die Schwarzmeertour.

Kleiner Tipp:
Rund um Südamerika soll recht entspannt gehen, Irland ebenfalls, Australien wäre eine Option oder auch eine Tour komplett durch ganz Neuseeland. Kanada gilt als recht sicher und der Yukon soll auch schön sein. In Russland wären diverse Flüsse zum erobern. Mountainbike nach Italien oder Jacobswegwandern sind kein Problem. Wir hatten noch nie die Möglichkeit so einfach über so viele Grenzen zu reisen. Auch eine Tour zum Nordkapp soll mit dem Motorrad reizvoll sein und in Richtung Rumänien, Litauen, Lettland, etc. ist auch noch nicht so viel los. Fragt doch mal Olaf Obsommer, wo man auf diesem Planeten gut paddeln oder Fahrrad oder Motorrad fahren kann. Und ein Vorschlag, der vor ein paar Jahren aufgrund von akutem Bürgerkrieg definitiv nicht ging: Umrundet doch mal Sri Lanka.

Von den vielen berühmten Kanuwanderern wurden auch erstaunlich viele in den "sicheren" Ländern ihrer Reise erschossen oder erlagen irgendeiner Krankheit. Heute ruft man sich einfach den ADAC Jet dazu und fliegt wieder nach Hause.

Und zum eigentlichen Thema:
Ob Freya wohl um die USA rum darf, so als nicht arbeitsmarktfördernde Ausländerin unter der Trump Regierung ... ich wünsche ihr jedenfalls viel Erfolg und eine nette Reise. Den im DKV Forum gegebenen Vorschlag das als "Botschafterin des Kanusports" mit wechselnder Begleitung zu machen würde ich aber ignorieren.
Re: Freudscher Verschreiber smiling smiley
07. Januar 2017 14:48
Danke Outdoorfreak alias Hubertus für den tollen Beitrag. Es gibt doch genug Organe, wo man gegen die Kanzlerin hetzen kann. Muss das in diesem Forum erfolgen?

Dieses ganze AfD-Geheule geht mir auf die Nerven und folgt immer dem gleichen Muster. Unprüfbare Behauptungen und Diffamierung der Bundeskanzlerin, die für alles Übel der Welt verantwortlich ist und damit auch für die eigenen Depressionen. Schluchz, alles so schlimm und früher war alles besser...
Re: nu geiht dat wedder los
07. Januar 2017 17:20
Nein, früher war nicht alles besser, und ja, einige<-(wichtig) Angler sind der Tat extrem gefährliche Gefährder (Frauke und Beatrix sollten was gegen militante Angler unternehmen!), mich hatte schon öfters einer am Haken und wollte mich verprügeln (fühle mich bedroht und verunsichert).spinning smiley sticking its tongue out

Wie dem auch sei, auf jedem Fall wünsche ich Freya eine tolle Reise und huldige ihr meinen Respekt.thumbs up

Grüße, Bernd
Re: nu geiht dat wedder los
07. Januar 2017 20:25
Bezüglich der Angler hatte ich zwischen den Jahren in Mecklenburg-Vorpommern erstaunliche Erlebnisse: drei Angler haben sich mit mir unterhalten! Wenn sie nur einen Paddler am Tag sehen, dann schienen sie eher erstaunt als verärgert. Ich konnte es hat nicht fassen.

Hatte auch schon andere Begegnungen mit diesen gewaltbereiten Menschen gehabt.
Re: nu geiht dat wedder los
15. Februar 2017 13:56
Kurzentschlossenen Schleswig-Holsteinern, Hamburgern und anderen Nordlichtern kann ich nur empfehlen, die am 16. und 17.2. stattfindenden Vorträge von Freya Hoffmeister in Kiel und Flensburg noch anzusehen.
Sachsen haben für die Abende in Dresden und Glauchau noch Zeit bis zum 3. und 4.3.17.
Danach ist sie schon in Amerika.
Freyas Vortrag in Aurich war jedenfalls sehr interessant, kurzweilig und absolut empfehlenswert.
Über 300 km Anfahrt (und danach auch wieder zurück) haben sich für mich jedenfalls wirklich gelohnt....

Viele Grüße,
Lutz

(Gut, daß ich vor'm Absenden des Beitrags noch einmal korrekturgelesen habe: Mein Bruder hat auch noch reingeschrieben, daß Freya als besonderes Schmankerl in Kiel nackt auftritt. Da das wahrscheinlich eher nicht der Fall sein wird, habe ich das dann doch gestrichen.....)
Re: nu geiht dat wedder los
03. März 2017 10:07
Freya jetz auch inne Fatz:

[www.faz.net]
Re: nu geiht dat wedder los
27. März 2017 17:28
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